Vor vielen tausend Jahren, als die Menschen noch keine Kleider trugen, lebte mitten in der Erde ein Zwerg, so tief unten, da� kein Mensch etwas von ihm wu�te. Und er selber wu�te von den Menschen auch nichts, denn er hatte sehr viel zu thun. Er war ein K�nig �ber die andern Zwerge, und schon f�nf m�chtige H�hlen hatte er sich ausputzen lassen, und war ganz alt und gr�mlich dabei geworden, so viel hatte er zu befehlen. Es war aber nicht dunkel da unten in den H�hlen, sondern eine gl�nzte immer bunter ...
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Vor vielen tausend Jahren, als die Menschen noch keine Kleider trugen, lebte mitten in der Erde ein Zwerg, so tief unten, da� kein Mensch etwas von ihm wu�te. Und er selber wu�te von den Menschen auch nichts, denn er hatte sehr viel zu thun. Er war ein K�nig �ber die andern Zwerge, und schon f�nf m�chtige H�hlen hatte er sich ausputzen lassen, und war ganz alt und gr�mlich dabei geworden, so viel hatte er zu befehlen. Es war aber nicht dunkel da unten in den H�hlen, sondern eine gl�nzte immer bunter als die andre, so viel Diamanten und Opale hatte das Zwergvolk drin aufgebaut, und die W�nde waren von blankem Krystall, jede in einer besonderen Farbe. Und da sa� nun der K�nig der Zwerge, in seinem Mantel von schwarzem Sammet, auf einem gro�en gr�nen Smaragdstein, und fa�te sich an seine spitze Nase und �berlegte mit seinen alten Fingern, ob auch Alles hell genug w�re. Er fand es aber durchaus nicht hell genug. Da machten ihm die andern Zwerge eine sechste H�hle zurecht, mit W�nden von lauter Rubinen, die wie ein einziger Feuerschein gl�hten, und das dauerte tausend Jahre, aber er fand auch Das noch nicht hell genug. Als er nun immer trauriger wurde in seinem schwarzen Sammetmantel, kamen die Andern alle zusammen, und die j�ngsten sagten zu den alten: la�t uns eine blaue H�hle machen!
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