Foucault will der Vernunft den Proze??? machen. Doch seine kritische Kritik an der 'disziplinierenden' Ordnung der Dinge bleibt trotz dem rebellischen Gestus, mit dem sie auf der sozialen 'Nachtseite' abenteuert, ihrem Untersuchungsgegenstand allzu sehr verhaftet, der blo??? ein imagin???rer ist: die stultifera navis , ein Phantom gegen die (angebliche) Freiheit des Irrationalen - f???r diese eifert der 'Arch???ologe des Wissens' in fragw???rdiger Apologie. Am konkreten Textbeispiel, dem 'Narrenschiff'-Kapitel des ...
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Foucault will der Vernunft den Proze??? machen. Doch seine kritische Kritik an der 'disziplinierenden' Ordnung der Dinge bleibt trotz dem rebellischen Gestus, mit dem sie auf der sozialen 'Nachtseite' abenteuert, ihrem Untersuchungsgegenstand allzu sehr verhaftet, der blo??? ein imagin???rer ist: die stultifera navis , ein Phantom gegen die (angebliche) Freiheit des Irrationalen - f???r diese eifert der 'Arch???ologe des Wissens' in fragw???rdiger Apologie. Am konkreten Textbeispiel, dem 'Narrenschiff'-Kapitel des Buches Wahnsinn und Gesellschaft , das - wen wundert's? - in der Literaturwissenschaft Schule gemacht hat, geht der Verfasser der vorliegenden Studie dem metahistorischen Hermetismus Foucaults auf den Grund. Er zeigt, da??? die gesellschaftliche Erfahrung der 'Narrheit' (ihr angebliches Kreisen um den Gedanken der 'Internierung' und 'Deportation') nicht die idyllische Sichtweise gestattet, in der die Aufkl???rung, als w???re die Herrschaft der Funktionsimperative des b???rokratischen Anstaltsstaates die soziologische Quintessenz der Moderne, f???r die s???kularen Greuel verantwortlich gemacht wird.
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